Der beste Freund des Menschen gegen die Einsamkeit

Seit zehntausenden von Jahren sind sie an unserer Seite und folgen uns oft auf Schritt und Tritt. Wir Menschen setzten und setzen unsere geliebten Vierbeiner für eine große Bandbreite an Aufgaben ein, wie das Hüten von Nutztieren, für die Jagd, als Rettungshunde, etc. Dabei demonstrieren die Hunde eindrucksvoll ihre körperlichen Fähigkeiten, ihre Hochleistungs-Wahrnehmungssinne und ihren Teamgeist. Wer einmal Zeuge bei der Arbeit eines Hütehundes mit seiner Schafherde war, kann das bestätigen.

Aber Hunde bereichern unser Leben noch auf ganz andere, oft völlig unterschätzte Weisen. Zwar ist den meisten die Freude bewusst, die wir beim Interagieren, Toben und Schmusen mit unserem Hund, Patenhund oder befreundeten Fellnase empfinden. Doch die Tiefe und Reichweite des Einflusses der Vierbeiner auf unsere Psyche wird erst nach und nach in immer mehr Untersuchungen eindrucksvoll gezeigt. Weitreichende Studien auf diesem Gebiet werden von dem Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft durchgeführt und veröffentlicht.1

So steigert der Umgang mit Hunden unsere Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Interpretation von Gefühlen. Hunde helfen beim Stressabbau und führen nachweislich zu einer Senkung des Blutdrucks. Bei Menschen, die an einer Diabeteserkrankung leiden, können Hunde sogar eine Unterzuckerung im Vorfeld wahrnehmen und signalisieren. Es gibt auch Hinweise für eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bei Kindern in Anwesenheit von Hunden. Der Erfolg von Therapien bei Angstattacken, Depressionen oder bei Kindern mit Bindungsproblemen wird durch den unterstützenden Einsatz von ausgebildeten Therapiehunden erhöht.1

Heutzutage nimmt in unserer Gesellschaft das Problem der Einsamkeit immer mehr zu. Traurigerweise zeigen sich alleinlebende und insbesondere ältere Menschen immer gefährdeter für Einsamkeit und Depressionen. Der eigene Hund oder der Gast- oder Patenhund kann auch in dieser Hinsicht ein großer Lichtblick und unser bester Freund gegen die Einsamkeit sein. Alleinlebende Menschen, die die Anwesenheit von Hunden genießen können, sind deutlich weniger von Depressionen betroffen und sind sozial besser integriert. Langsam erkennen wir Menschen, wie sehr die Vierbeiner in Wirklichkeit unser Leben bereichern. So werden Hunde zunehmend in Seniorenheimen eingesetzt, nachdem der positive Einfluss sowohl auf Senioren als auch auf das Pflegepersonal beobachtet wurde.2

Das Netzwerk Bibulu (de.bibulu.com) ist ein Netzwerk von Hundehaltern und Hundefreunden, die sich gegenseitig mit der Betreuung ihrer Vierbeiner helfen. Dadurch können Menschen, die keinen eigenen Hund halten können, zu Gasthunden kommen und dadurch eine wunderbare Zeit mit Vierbeinern verbringen und damit anderen Hundehaltern helfen, die in einem Betreuungsengpass im. Eine tolle Sache, bei der sich alle Hundeliebhaberinnen und -liebhaber kostenlos anmelden können. Für mehr Informationen oder Hilfe bei der Anmeldung genügt eine kurze Email an: de.support@bibulu.com.3

1  Quelle: Publikationen „Mensch&Tier“ des Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft. Ausgaben: 02/2010; 01/2011; 04/2011; 01/2012; 01/2014;

2 Quelle: Publikationen „Mensch&Tier“ des Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft. Ausgaben: 01/2010; 01/2011; 03/2011; 01/2013; 03/2013

3 de.bibulu.com das Netzwerk zur Betreuung von Haustieren de.support@bibulu.com